Der “unsichtbare Killer” lähmt London

Geschäfte, Restaurants und Pubs sind noch geöffnet in der britischen Hauptstadt – doch es kommen kaum Kunden aus Angst vor dem Coronavirus. Supermärkte wollen Panikkäufer stoppen. Die Stimmung ist wie auf einer Beerdigung. Die Regierung verspricht viel Geld.

Es ist gespenstisch leer im Zentrum. Manche bizarre Attraktion buhlt hier um Besucher, etwa „Body Worlds“ am Piccadilly Circus, die Ausstellung mit den präparierten Leichen. „Normalerweise haben wir mindestens dreihundert Besucher an einem Wochentag, heute sind nur dreißig gekommen“, sagt der Kassierer am späten Dienstagnachmittag. Wie es weitergeht? Der Mann zuckt die Schultern.

„Wir stehen im Krieg mit einem unsichtbaren Killer“, tönt Gesundheitsminister Matt Hancock. Nachdem der Regierung Boris Johnson ein zu lasches Vorgehen gegen die Coronavirus-Pandemie vorgeworfen wurde, macht sie nun eine Kehrtwende. Johnson rief alle Bürger auf, soziale Kontakte weitgehend zu stoppen und nicht mehr in Kneipen, Klubs und Theater zu gehen.

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